Zwei der bekanntesten CRM-Plattformen, eine Entscheidung: HubSpot oder Salesforce – das fragen sich viele Teams, bevor sie investieren. Dieser Artikel hilft dir dabei, die Unterschiede klar zu sehen und die richtige Wahl zu treffen.
Wer ein CRM einführen will, landet früher oder später bei denselben zwei Namen. Beide Systeme sind ausgereift, weit verbreitet und haben treue Nutzergemeinden. Doch sie richten sich an sehr unterschiedliche Teams – und das merkt man schnell, sobald man tiefer einsteigt.
HubSpot oder Salesforce – das Wichtigste auf einen Blick
- HubSpot eignet sich besonders für kleinere und mittlere Teams, die schnell starten wollen.
- Salesforce bietet mehr Anpassungsmöglichkeiten, erfordert aber mehr technisches Know-how.
- HubSpot hat eine kostenlose Einstiegsversion, Salesforce beginnt mit kostenpflichtigen Plänen.
- Beide Plattformen lassen sich mit vielen externen Tools verbinden.
- Die Entscheidung hängt stark von Teamgröße, Budget und technischer Expertise ab.
Diese Punkte geben eine erste Orientierung. Im Folgenden geht es um die Details, die für eine fundierte Entscheidung wichtig sind.
Zwei Plattformen, zwei Philosophien
HubSpot wurde 2006 gegründet und hat sich als All-in-One-Lösung für Marketing, Vertrieb und Kundenservice etabliert. Die Plattform setzt auf Benutzerfreundlichkeit und einen schnellen Einstieg.
Salesforce ist älter und gilt als das mächtigste CRM auf dem Markt. Es startete 1999 als cloudbasierte Vertriebslösung und hat sich mit der Zeit zur bevorzugten Plattform für große Unternehmen mit komplexen Prozessen entwickelt – was sich in der Tiefe der Konfigurationsmöglichkeiten widerspiegelt.
Beide haben in den letzten Jahren stark in ihre Produkte investiert. Wer also ein modernes, gut gepflegtes System sucht, liegt mit keiner der beiden Optionen grundsätzlich falsch.
HubSpot oder Salesforce im direkten Vergleich
Bedienung und Einstieg
HubSpot gilt als deutlich zugänglicher. Die Oberfläche ist aufgeräumt, und viele Teams sind innerhalb weniger Tage produktiv. Es gibt ausführliche Dokumentationen und ein kostenloses Schulungsangebot.
Salesforce hingegen verlangt mehr Einarbeitung. Ohne administrativen Support oder externe Beratung wird es für kleinere Teams schnell unübersichtlich. Der Funktionsumfang ist enorm – aber eben auch komplex.
Kosten und Lizenzmodelle
HubSpot bietet eine kostenlose Version mit soliden Grundfunktionen. Die kostenpflichtigen Pläne sind modular aufgebaut und skalieren mit dem Wachstum des Teams.
Salesforce startet direkt mit Kosten – selbst der Einstiegsplan ist für kleinere Teams eine spürbare Investition. Hinzu kommen oft Ausgaben für Implementierung und individuelle Anpassungen.
| Kriterium | HubSpot | Salesforce |
|---|---|---|
| Kostenloser Einstieg | Ja | Nein |
| Benutzerfreundlichkeit | Hoch | Mittel–Niedrig |
| Anpassbarkeit | Mittel | Sehr hoch |
| Geeignet für KMU | Ja | Bedingt |
| Integrationen | Sehr viele | Sehr viele |
Integrationen und Schnittstellen
Beide Plattformen bieten hunderte von Integrationen mit gängigen Tools – von E-Mail über ERP bis hin zu Projektmanagement-Software. HubSpot punktet hier mit einem besonders einfachen Setup.
Salesforce überzeugt bei komplexen, individuellen Anbindungen. Wer spezifische Systemlandschaften hat, findet dort oft mehr Spielraum. Für viele Teams reicht HubSpots Angebot aber vollständig aus.
Datenschutz und DSGVO
Für in Deutschland tätige Unternehmen ist DSGVO-Konformität kein optionaler Punkt. Beide Anbieter stellen entsprechende Vertragsgrundlagen bereit und bieten Serverstandorte in der EU an.
Wer die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Online-Diensten im Unternehmenskontext kennen möchte, findet dort verlässliche Orientierung.
HubSpot oder Salesforce – Tipps für die richtige Wahl
Wer die Entscheidung strukturiert angehen will, sollte ein paar Fragen intern klären, bevor eine Demo gebucht oder ein Vertrag unterzeichnet wird.
- Wie groß ist das Team, das das CRM aktiv nutzen wird?
- Welche technischen Ressourcen stehen für Einrichtung und Pflege zur Verfügung?
- Wie komplex sind die Vertriebsprozesse, die abgebildet werden sollen?
- Gibt es ein klar definiertes Budget – inklusive Implementierungskosten?
Wer mit „klein“, „wenig“, „überschaubar“ und „eng“ antwortet, ist bei HubSpot meist besser aufgehoben. Wenn du hingegen komplexe Strukturen, große Teams und individuelle Anforderungen mitbringst, findest du vermutlich in Salesforce mehr Potenzial.
Es lohnt sich außerdem, die Testversionen aktiv zu nutzen – nicht nur anzuschauen. Echte Daten, echte Prozesse: Nur so zeigt sich, wie gut ein System zum täglichen Arbeiten wirklich passt.
Wer sich über digitale Infrastruktur in Unternehmen grundlegend informieren möchte, findet bei dieser Übersicht zu digitalen Technologien einen hilfreichen Ausgangspunkt.
HubSpot oder Salesforce – unser Fazit
HubSpot oder Salesforce – eine universelle Antwort gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Anforderungen dein Team heute hat und wie es in den nächsten Jahren wachsen will.
HubSpot ist der klarere Einstiegspunkt für Teams, die schnell arbeiten und nicht tief in Technik einsteigen wollen. Salesforce ist oft die bessere Wahl, wenn Skalierbarkeit und individuelle Anpassung Vorrang haben.
Häufige Fragen zu HubSpot oder Salesforce
Kann man von HubSpot später zu Salesforce wechseln?
Ja, ein Wechsel ist möglich, aber mit Aufwand verbunden. Daten lassen sich exportieren und migrieren – professionelle Unterstützung ist dabei empfehlenswert.
Welches CRM ist besser für Remote-Teams?
Beide Systeme sind cloudbasiert und für verteilte Teams geeignet. HubSpot punktet hier oft durch die schnellere Einarbeitung neuer Teammitglieder.
Gibt es günstigere Alternativen zu beiden?
Ja, es gibt CRM-Lösungen wie Pipedrive, Zoho oder Freshsales, die für manche Teams passender sein können – insbesondere bei sehr kleinem Budget oder einfacheren Anforderungen.
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